In der TCM wird Wasser dem Nieren-Element zugeordnet, das unsere Lebensenergie (Jing) speichert. Als besonders wertvoll gilt Wasser, das "leer", leicht und klar ist – also frei von überschüssigen Mineralien, Schadstoffen und Belastungen. Diese Qualität ermöglicht es dem Körper, das Wasser optimal aufzunehmen und auf Zellebene zu nutzen, anstatt Energie für dessen Verarbeitung aufzuwenden.
Hochgebirgs-Quellwasser durchläuft über lange Zeit natürliche Gesteinsschichten, wird dabei gefiltert und bleibt dabei mineralarm und besonders weich in seiner Struktur. Genau diese Eigenschaften entsprechen dem Idealbild der TCM: leichtes, "leeres" Wasser, das den Körper nicht belastet, sondern ihn unterstützt – bei der Hydration, dem Zellstoffwechsel und der täglichen Entgiftung.
Ja. Mit modernen Filtersystemen lässt sich die Reinheit von Hochgebirgs-Quellwasser direkt aus dem eigenen Leitungswasser nachbilden – ganz ohne Plastikflaschen, ohne Kisten schleppen und jeden Tag frisch verfügbar. So hast Du die "Quelle" sozusagen direkt zuhause, für Dich, Deine Familie, Deine Pflanzen und Tiere.
Unser Leitungswasser wird zwar regelmässig kontrolliert, allerdings nur auf eine definierte Auswahl an Stoffen. Medikamentenrückstände, Mikro- und Nanoplastik, PFAS ("Ewigkeitschemikalien") oder hormonaktive Substanzen sind meist nicht Teil der Routinekontrolle. Ab der Grundstücksgrenze bist Du zudem selbst für die Wasserqualität verantwortlich.
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Technisch gesehen nicht vollständig: Die Umkehrosmose-Membran selbst besteht aus einem Kunststoff-Dünnschichtverbund, sodass das gereinigte Wasser bereits beim Austritt aus der Membran mit Kunststoff in Kontakt kommt. Nachgelagerte Bauteile wie Schläuche und Verbinder werden meist aus lebensmittelechtem Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) gefertigt – Materialien, die ohne Weichmacher auskommen und als besonders unbedenklich gelten.
Gerade hier liegt aber die eigentliche Stärke der Umkehrosmose: Die Membranporen sind mit rund 0,0001 µm so fein, dass selbst kleinste Mikro- und Nanoplastikpartikel aus dem Rohwasser praktisch vollständig zurückgehalten werden. Das im Ausgangswasser enthaltene Mikroplastik gelangt also gar nicht erst ins Reinwasser – ein Vorteil, den kaum ein anderes Haushaltsfilterverfahren in dieser Konsequenz bietet.
Was nach der Membran übrig bleibt, ist ausschliesslich eine mögliche Restmigration aus den nachgelagerten Kunststoffteilen selbst – also die Frage, ob Schlauch, Verbinder oder Tank minimal Stoffe an das durchfliessende Wasser abgeben. Migration aus Kunststoff ist grundsätzlich abhängig von Verweildauer, Temperatur und pH-Wert und daher vor allem bei stehenden Flüssigkeiten in Kunststoffbehältern relevant, wie sie z.B. bei länger gelagertem Flaschenwasser vorliegen. Da Osmosewasser die Leitung nur kurz durchläuft und nicht darin steht, ist die Ausgangslage für eine relevante Stoffabgabe deutlich günstiger.
Eine vollständige Vermeidung wäre nur mit aufwendigen Sonderanfertigungen möglich, die deutlich höhere Anschaffungs- und Betriebskosten sowie einen störanfälligeren Einbau mit sich bringen. Der praktische Mehrwert steht damit in keinem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand.
Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand ist die Kunststoffmenge, mit der Wasser in einer Osmoseanlage kurzzeitig in Berührung kommt, im Vergleich zu anderen Aufnahmewegen wie Atemluft und Nahrung untergeordnet. Eine exakte Quantifizierung der einzelnen Aufnahmepfade ist laut dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung derzeit wissenschaftlich noch nicht möglich, weshalb wir hier bewusst keine absoluten Aussagen treffen.
Quellen:
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): "Mikroplastik – Fakten, Forschung und offene Fragen", bfr.bund.de
University of Newcastle / WWF: "No Plastics in Nature: Assessing Plastic Ingestion From Nature to People", 2019